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  • Christian Greve 20:07 am 16. October 2013 permalink
    Tags: Felix Jud   

    Felix Jud – 90 Jahre 

    Am heutigen Tag feiert die Buchhandlung Felix Jud die Gründung im Jahr 1923. Eine Bücherstube von 90 Jahren. Gratulation und beste Wünsche für die Gegenwart und Zukunft.

     
  • Maurice Rigaud 09:40 am 11. July 2012 permalink
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    Die neue Ordnung – Bookshop 2020 

    Bookshop 2020

    Einleitung

    Unsere Idee, dass immer noch, auch 2020, das Buch im Vordergrund stehen sollte auf Grund der langen Geschichte, welche im Buchladen Felix Jud steckt. In unseren Augen werden auch im Jahre 2020 noch Bücher auf die ‚alte‘ oder besser gesagt ‚konventionelle‘ Art gelesen. Das Buch an sich, die Materialität, der Duft, das Innere, das Umblättern einer Seite, dies sind die Attribute auf die man sich zurückbesinnen sollte. Dies ist was die Buchhandlung Felix Jud auch noch in 2020 bieten sollte. Aus diesem Grund sind unsere Änderungen in kleinerem Ausmaß.

    Das Konzept

    Als erstes nahmen wir alles aus den Räumlichkeiten heraus, um den Laden klarer strukturieren zu können. Die Buchhandlung musste unserer Meinung nach heller und einladender werden bzw. auch ein wenig leerer, da die jetzige Situation ein wenig einladend ist.
    Der zweite Schritt war es neue Bücherregale einzubauen. Dies sind unsere zentralen Elemente. Die Regale gehen vom Fußboden bis unter die Decke, Raum hoch und agieren somit als eigenes Wandelement. In einem strengen Raster gegliedert nehmen die Regale keine Rücksicht auf andere Einbauten, wie Treppe oder Zwischengeschosse, ganz im Gegenteil, diese Elemente müssen sich den Regalen unterordnen. Die Bücher treten somit in den Vordergrund.

    Nun werden die Geschosse und Treppen installiert. Sie orientieren sich an den Regalen und somit am Buch.
    Als letzten Punkt, eine kleine Intervention unsererseits, entwarfen wir Möbel. Diese ordnen sich ebenfalls dem Raster der Bücherregale unter. Sie sind in drei verschiedenen Höhen vorhanden. Das erste Möbel entspricht niedrige Sitzhöhe von 53 cm, welches zum gemütlichen sitzen oder auch liegen einladet. Das zweite Möbel hat normale Tischhöhe und das dritte Thekenhöhe. Alle drei Elemente sollen auch zur Kommunikation einladen und es den Angestellten ermöglichen, auf die verschiedenen Arten von Kunden und Persönlichkeiten, auch dementsprechend einzugehen.
    Als kleinen Anhaltspunkt, dass wir uns im Jahre 2020 befinden, werden in diese Möbel Touchscreens eingelassen. Auf diesen lässt sich Informationen zu Büchern oder Autoren recherchieren, aber sie dienen auch um Ebooks mittels QR-Code zu kaufen und auch um zu bezahlen, im Kreditkarte selbstverständlich.


    Laura Bertran
    Maurice Rigaud

     
  • Hendrik Wenzel 14:37 am 7. July 2012 permalink
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    Soul-Food Felix Jud 

    Das neue digitale Medium, wie das iPad, wird in Zukunft ein fester Bestandteil der Lesekultur sein und viele Vorteile mit sich bringen: Flexibilität, Aktualität, Vielfalt und den umweltfreundlichen Umgang mit Ressourcen. Aber auch einen klaren Nachteil, nämlich Verlust der Authentizität. Das Gewicht des Buches beim Lesen spüren, Geruch in der Nase und das Rascheln der Seitenblätter gehen durch die intelligenten, technischen Geräte verloren.

    Nur ausgewählte, besondere Bücher werden den Weg in gedruckter Form in die Regale finden. Diese sollen neben dem Antiquariatsbestand bei Felix Jud ihren besonderen Platz bekommen. Bei unserem Konzept wächst das Bücherregal in den Raum und wird zum zetralen Objekt in der Buchhandlung. Dominant und bunt präsentiert sich das Regal und verweist auf die lange, bedeutungsvolle Tradition des Buches. Ergänzend dazu wird der Raum mit mobilen Kuben bespielt, welche als Kommunikations-Plattform fungieren und über iPads navigiert werden.

    Das Raster des Mobiliars leitet sich von dem ursprünglichen Regal ab und sorgt so für ein harmonisches Erscheinen im Raum. Weiterhin behält die Buchhandlung die wertvollen Kunstbestände und präsentiert diese im oberen Geschoss. Auch die kompetenten Mitarbeiter werden feste Positionen behalten und mit der Beratung die Kunden auch in Zukunft unterstützen.

    Konzept: Soul-Food Felix Jud

    Ziel

    • Erhalt der Stammkunden
    • Gewinnung neuer, spezieller Kunden
    • Hemmschwelle im Eingangsbereich reduzieren
    • Übersicht und klare Struktur schaffen

    2020

    • Networking
    • Kommunikation nur über Gefällt mir und Gefällt mir nicht
    • Erlebnisorientierte Gesellschaft

    Ideen

    • Lesen braucht Zeit → Zeit haben wir nicht → alles To Go → Thalia wird To Go → Felix Jud nicht
    • Soulfood – Felix Jud
    • Bücher machen die Welt bunter
    • Lesen regt die Phantasie an und diese soll geteilt werden
    • auch eBooks können bei Felix Jud gelesen werden, entscheidend ist der Ort, welcher diese Ruhe zulässt.

    Vorteile von Felix Jud

    • Zentrale Lage
    • Lange Tradition
    • Kompetentes und ausgebildetes Personal
    • Hat Charakter, Geschichte und ist ein Unikat (die ist die Stärke im Jahr 2020)

    Konzept

    • vom Erdgeschoss bis zum Obergeschoss eine durchgehende zentrierte und freistehende Wand.
    • von beiden Seiten mit Büchern (auch Antiquariat) bestückt.
    • Im Regal sind zwei Sitznischen vorgesehen (EG für z.B. Kinder und im OG)
    • Die flexiblen Kuben im Raum aus Corian stehen für die neuen Technologien (iPad, Social Networking)
    • Besucher und Angestellte haben die Möglichkeit ihre Gedanken über die Benutzeroberfläche vom iPad der Öffentlichkeit mitzuteilen. Diese werden sofort auf den Seiten des Sitzkubus projiziert.
    • Zwischen Wand und Bücherregal sitzt zur Erschließung die Treppe.
    • Die Wände sind weiß gehalten und bleiben frei, im OG dient die Wand zur Mellin-Passage als Präsentationsfläche für die Kunstwerke (Malereien, Zeichnungen und auf Podesten der Kunsthandwerk usw.)
    • Materialien: Eiche und helle/weiße Oberflächen der Bestandswände sowie grauer Sichtbetonboden (optische Anlehnung an den Belag in der Passage)
    • Schaufenster = Kommunikationsplattform (Gefällt mir /nicht) über die Kommunikationsmodule.
    • Die Mitarbeiter bei Felix Jud behalten ihre festen Arbeitsplätze im EG (Frau Krauth) und OG (Herr Weber).

    Regina Schubert
    Hendrik Wenzel

     
  • Finn Petersen 13:31 am 7. July 2012 permalink
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    Hightech-Regal für Slow Media 

    Bookshop 2020

    Unsere Beziehung zu Büchern befindet sich im Wandel. Ein Wandel, der durch neue Medien rasend schnell vonstatten geht. So demokratisiert das Internet Wissen und Bildung, da es für nahezu jeden zugänglich ist. Während Enzyklopädien wie der Brockhaus an Bedeutung verlieren werden Internetseiten wie Wikipedia immer populärer.
    Weiterhin ermöglicht eine Vielzahl von Geräten Bücher digital an jedem Ort der Welt zu kaufen und zu lesen. Es ist möglich, ganze Bibliotheken in der eigenen Hosentasche mitzuführen.

    In diesem Zusammenhang neue Bookshops zu entwickeln, bedeutet radikal neue Konzepte zu denken. Dabei lernen wir von dem Wandel der Musikbranche. Interessant erscheint, dass es klassische Tonträger wie die CD oder LP überhaupt noch gibt. Dies scheint zum einen mit einer hohen Tonqualität (bei der CD) zu tun zu haben, zum anderen mit einer gewissen emotionalen Bindung (bei der LP).

    Mit diesem Wissen sind wir an den Entwurf der Felix Jud Buchhandlung gegangen. Unser Entwurf soll alte und neue Medien zusammenführen.
    Verkauft werden klassische Büche (die auch 2020 noch ihre Berechtigung haben) und E-Books. Der Verkauf läuft über ein einziges Regal, das der Kunde über ein iPad steuert. Der Kunde sucht in dem iPad nach Büchern und bekommt diese voll automatisch an seinen Platz geliefert. Anschließend kann er das Buch als gebundenes Buch oder als E-Book kaufen, oder er liest das Buch bei einer Tasse Cafe in der Buchhandlung an.
    Mit diesem Konzept reagieren wir auf die Möglichkeiten der neuen Medien, legen aber großen Wert darauf, die gebundenen Bücher mit einzubeziehen.


    Finn Petersen
    Ruben Kienast

     
  • Kasia Goralczyk 13:06 am 7. July 2012 permalink
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    Die Buchskulptur als Möbel 

    Bookshop 2020

    Aufbewahrung, Leseecke, Ausstellung, Kasse, Cafe, Spielecke

    Erdgeschoss

    Im Erdgeschoss enthältet das Multimöbel die Kasse, Funktionsschränke sowie eine Kaffemaschine, die den Cafébereich bedient. Gleich neben ist die Kinect-Infowand zu finden. Hier können sich Kunden über E-Books und Veranstaltungen informieren und die E-Books kaufen.

    Untergeschoss

    Im Untergeschoss wurde die neue Kinderabteilung geschaffen. Außer den Kinderbüchern gibt es auch eine Spielecke (im Multimöbel) und Platz für Aktivitäten und Veranstaltungen wie Abenteuerabende, welche das Lesen und die Entwicklung der Kinder stimulieren sollen. Es ist möglich den Raum bei Geburtstagen und
    dergleichen zu mieten. Um die Atmosphäre kinderfreundlicher zu machen wurde Naturallicht besorgt. Außerdem wurde das Untergeschoss umgebaut um die Personal- und Lagerbereich funktioneller zu machen.

    Obergeschoss

    Im Obergeschoss bildet das Multimöbel eine Leseecke, wo die Kunden interessante Bücher vor dem Kauf durchblättern können. Außerdem enthält das Möbel hier Lagerplatz für die Bilder, die nicht in den Ausstellungs¬flächen zu finden sind. Der Raum ist besonders von den weißen Montana-Regalen geprägt. Die mobilen Montana-Regale können auch als Sitzplätze während der Veranstaltungen benutzt werden.

    Materialien

    Das Multimöbel wurde aus grün lackierten Sperrholzplatten gebaut. Die Treppe die um das Multimöbel, die Kunden nach oben führt, wurde aus Mattglas geschaffen. Wegen den akustischen Gründen, wurde der Boden aus grauem Fußbodenbelag gemacht. Von der großen Palette den Montana-Regalen wurden weiß lackierte gewählt.

    Schnitt

    Alle Hauptelementen des Ladens sind hier sichtbar: (1) Das Multimöbel, (2) die Montana-Regalen, (3) die Kinect-Infowand, (4) die Kinderabteilung mit dem Lichtschacht.

    Alternative Form, das gleiche Möbel

    Horizontale Teilung

    Die organische Form ist in Fächer mit einer Höhe von 20 cm geteilt. Die verschiedenen Fächer können auseinandergebaut werden, damit größer Räume entstehen, und das Möbel enthält deswegen viele räumliche Möglichkeiten. Die Fächer können als die Behälter für die Bücher genutzt werden. Flüssige, ergonomische Formen schaffen die Sitzmöglichkeiten.

    Alternativ

    Das Möbel schwingt sich durch die Geschosse des Ladens.


    Katarzyna Goralczyk
    Georgios Berdos
    Andre Esbersen

     
  • Maria Beatrice Popiolek 19:33 am 6. July 2012 permalink
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    Ein neues Konzept für Felix Jud 

    Ein neues Konzept für die Buchhandlung Felix Jud

    Die renommierte Buchhandlung Felix Jud & Co. wurde 1923 von dem erklärten NS-Gegner Felix Jud an den Colonnaden in der Neustadt Hamburg eröffnet. 1948 verlegte Herr Jud seinen historischen Buchladen in die bis heute bekannten Räume am Neuen Wall in den Alsterarkaden. Seit je her ist dieser kleine Buchladen vor allem für seine Kunst, seine antiquarischen Bücher und besonders für seine erlesene Auswahl an gehobenen Druckproduktionen bekannt. Das individuelle Angebot freut besonders die Stammkundschaft.

    In der heutigen, wie auch in der zukünftigen Zeit wird Geschriebenes, jedoch weniger auf Papier gedruckt als mittels elektronischer Datenübertragung auf unsere Bildschirme transportiert. Bücher werden auf Ebooks gelesen, Zeitungen online durchstöbert und das Lexikon wurde längst durch das Internet ersetzt.
    An dieser Schnittstelle ist die neu umgebaute Buchhandlung Felix Jud zu finden, die zwischen Tradition und Avantgarde fungiert. Ein Ort an dem man sich gerne einfindet um in der Literatur und Kunst zu stöbern. Die traditionell gedruckten Bücher und die neue technische Entwicklung finden hier zusammen. Die Räumlichkeiten werden durch die puristisch bestückten Regale offener, was ein einfaches Zurechtfinden ermöglicht.

    Die Kundschaft kann sich an den ebook_terminals® das gewünschte Buch runterladen oder es vor Ort gedruckt kaufen. Durch die Symbiose von dem traditionellen Buch und den neuen technischen Errungenschaften ist in diesem Segment alles möglich.

    Ein besonderes Highlight ist die virtuelle Schaufensterfassade, die zum Mitmachen animiert. Hier ist es möglich per Touch Screen seine Gedanken festzuhalten oder sich von Zitaten aus der Literatur überraschen zulassen. Passanten von Jung und Alt werden angelockt und durch diese individuelle Einladung zu neuen Kunden.

    Was glänzt, ist für den Augenblick geboren;
    Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.Vers 73 f. / Dichter, Faust; Johann Wolfgang von Goethe


    Maria Beatrice Popiolek
    Laura Noltemeyer

     
    • CeCo 22:26 am 9. Juli 2012 permalink | Antwort

      Zwei zukünftige Stars waren hier am Werke; eindeutig!

  • Ersin Gönen 19:10 am 6. July 2012 permalink
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    Felix Jud 2.0 

    Buchhandlung Felix Jud 2.0

    Der Entwurf befindet die derzeit vorhandene Ausstellungsfläche für Literatur und Kunst als insgesamt und auch im Verhältnis zueinander als ausreichend und behält diese daher bei. Räumlich wird die Geschossigkeit beibehalten und einzig im Erdgeschoss durch Entfernung der Schaufensterfläche zugunsten des Raumes vergrößert.

    Gravierende Eingriffe werden ausschließlich im Bereich des Mobiliars und der Materialität der Oberflächen vorgenommen. Regale, Schubladen sowie Sitzmöbel werden auf ein Maß von 30 x 30 x 30 cm reduziert und als Modul untereinander variabel als Cubes kombiniert. An den Schubladen werden Bücher mit größeren Beständen frontal präsentiert und geben dem Besucher die Möglichkeit ihr gewünschtes Exemplar aus der Schublade zu erwerben.

    Die für die Regalnutzung gedachten Cubes präsentieren die Bücher mit ihrem Buchrücken zum Besucher oder beinhalten Tablets für die digitale Nutzung in der Buchhandlung oder um nähere Informationen und Kundenrezensionen zur Literatur zu erhalten. Auch im Bereich der Kundeninformation wird auf das Tablet gesetzt. So wird neben der Kasse komplett auf Informationsterminals verzichtet.

    Die Sitzmöbel bestehen Vollholz Cubes. Diese sind aufgrund der identischen Größe in das System integriert und können vom Kunden bei Bedarf herausgezogen und als Sitzmöbel genutzt werden. Das Material für die Sitzmöbel soll aus den Holzbalken der renovierten Bahntrassen recylced werden um dem hochwertigen Glanzlack der Regale durch ihre Rustikalität einen Kontrast zu bieten.

    Um der Buchhandlung eine Linie zu verleihen wird im Bereich des Fußbodens und der Treppenstufen auf dasselbe Material, wie bei den Sitzmöbeln gesetzt. Das Treppenauge hingegen soll sich aus dem Bereich Buchhandlung hervorheben und als Kunstturm einen Rundgang beim Erschließen der Geschosse dienen. Es besteht aus Stahlbeton und dient durch seine hochwertige Sichtbetonoberfläche als Eyecather.

    Die digitalen Medien werden in der Buchhandlung durch einen hausinternen Service vertreten. Hierbei kann mit einem Tablet oder Smartphone auf das Bucheigene Netzwerk zugegriffen werden um sich eine digitale Kopie herunterzuladen. Ferner können erstöberte, literarische Fundstücke durch fotografieren des abgebildeten QR-Codes in der Datenbank gefunden und herunter geladen werden.


    Ersin Gönen

     
  • Laura Geldschläger 18:35 am 6. July 2012 permalink
    Tags: , , Felix Jud,   

    Ein Buchhandel 2020 

    Der Buchhandel steht vor einem Wandel. In Zeiten, da es Supermarktprodukte an U-Bahnwänden per QR-Code zu bestellen gibt und in denen wir alles online erreichen können, stellt sich die Frage, wie ein traditionelles Geschäft leben kann.
    Felix Jud ist eine der ältesten Buchhandlungen mit persönlicher Kundenbetreuung und einem wunderbar fundiertem Know-how. Gerade diese Stärken muss ein zukunftsfähiger Laden mitbringen. Die Individualität und Persönlichkeit soll sich nicht nur im Personal, sondern auch im Innenraum präsentieren.

    Mit dem Konzept der Gradlinigkeit lässt sich nicht nur der klare Standpunkt von Felix Jud ablesen, sondern so wird auch das Interesse der potenziellen Kunden direkt gelenkt und bis in die obere Etage gezogen. Die Wege sind klar definiert, so dass der Besucher unbewusst gelenkt wird.
    Gleichzeitig ist durch die Materialität der Bezug zum qualitativ anspruchsollen Kunden gesucht und auch das Profil, dass es für jeden Kunden das beste, für ihn passendste Buch gibt, bestätigt.

    Eine Fläche aus dem Charakter des Buches zieht sich vom Boden über die Vertikale bis hin zu einer weiteren Horizontale an der Decke. Diese Linie wird den Weg hinauf begleitet. Zwischen den beiden Wegen im Erdgeschoss befindet sich eine bunte, fast verspielt wirkende Fläche. Die Bücherrücken. Sie sind eine Sammlung von Taschenbüchern ehemaliger Bestsellerlisten, überzogen mit einer transparenten, kratzfesten Kunstharzschicht und provokant überbetont durch das Aufstellen einer eigenen, wechselnden Empfehlung von zehn Büchern. Somit ist auch an dieser Stelle dem Kunden Rechnung getragen, der nur kurz hereinschaut. Diese Bücher sind wie in Stelen präsentiert und erhalten ihre ganz persönliche Rezension über Tablet-PCs, die per WLAN direkt mit dem Arbeitsbereich der Buchhändler verbunden sind.

    Um den Raum wirken zu lassen oder schon ein erstes Buch anzulesen, läd die Sofamöblierung in den Schaufenstern ein. Bei einem kleinen Espresso von der Kassentheke lässt es sich einen Moment innehalten.
    Vertikel aufstrebend am Ende des Bücherbodens erstreckt sich ein ladenhohes Regal. Dieses beinhaltet die Klassiker der Literatur. Es sind Bücher, die langlebig und charakterstark sind und bewusster wahr genommen werden sollten im Literaturwissen eines jeden Einzelnen. Die Buchcover.

    Links und rechts davon gibt es nun den Weg einerseits in das Kellergeschoss andererseite in das Obergeschoss. Wählt man den rechten Weg, kann man bereits über eine Galerie ausgewählte Kunst an der Wand sehen. Diese sind auch über das letzte Schaufenster wahrzunehmen. Kunstinteressierte werden ihre Freude haben an einem extra großen Tisch Originale und Reproduktionen zu begutachten.

    Der linke Weg führt zielstrebig am Arbeitsbereich zweier Buchhändler vorbei, so dass sie für beide Etagen einen perfekten Zugang haben und durch ihre Position in der Mitte auch das Herzstück darstellen. An der Stelle hinter dem Regal, auf der Mitte des Weges gelangt man auch an den Kauf der vorne präsentierten Literatur im Regal. Angekommen im Obergeschoss ist man auch an der wieteren horizontalen Geraden, die sich durch den Laden Felix Jud zieht, angelangt. Bereits von unten sieht man hier das digitale Medium des Flatscreen. Passend zu dieser Art von digitalem Zeitalter, bietet auch Felix Jud in den Blindfenstern des Buchhandels überdimenional große Tablet-PCs für das Suchen und FInden von Büchern inklusive dem direkten Runterladen über QR-Codes.

    Aber auch dem klassischen Stöbern ist hier oben Raum gegeben. So ziehen sich in langen Regalreiehen eine große Anzahl an persönlich ausgewählten Büchern entlang. Eine fensterbreite Tafel läd auch hier zum Lesen oder Verweilen mit Blick auf den Neuen Wall ein.

    Für Lesungen und die besondere Präsentation der Buchhandlung über dieses Veranstaltungsformat, gibt es in dem langen Regal die Möglichkeit, ein eigenes Podest auszuklappen, so dass der Leser in einer besonderen Situation den Luftraum in der Buchhandlung durch sich und sein vorgetragenes Wort erfüllt und neugierig macht.


    Laura Geldschläger

     
  • Christian Greve 17:30 am 26. June 2012 permalink
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    Leitfragen zum Entwurf 

    In der kommenden Woche ist die Abgabe des Wettbewerbs. Die Modalitäten hierzu besprechen wir morgen im Seminar.

    Für die Verteidigung eures Entwurfs stellt euch noch einmal folgende Leitfragen, zu deren Beantwortung Ihr in der Lage sein solltet:

    1. Was ist an Eurem Entwurf „2020“? Wo ist Euer Vorschlag anders und besser als die bestehende Raumsituation von Felix Jud?

    2. Das E-Book kommt mit Gewissheit. Wie antwortet Ihr räumlich darauf? Wodurch wird die Buchhandlung in Eurem Entwurf zukunftsfähig?

    3. Was bedeutet in Eurem Entwurf Kontinuität? Welche Maßnahmen erhalten die Unverwechselbarkeit der Bücherstube?

     
  • Hendrik Wenzel 10:33 am 21. May 2012 permalink
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    Wien bleibt Wien 

    World-Café
    Tisch 2

    Wien bleibt Wien

    Die Buchhandlung Felix Jud generiert seine Umsätze zu je einem Drittel aus dem Buchhandel, dem Antiquariat und dem Verkauf von Gemälden, Zeichnungen und Kunsthandwerk. Bis 2020 soll ein neuer Geschäftszweig integriert werden, der 50 Prozent des Umsatzes ausmacht.

    Welche Aktivitäten werden dafür verfolgt? Wie sieht der Raum dazu aus?


    Anfangs wurde in der Runde darüber nachgedacht, den Kunsthandel als Geschäftszweig weiter auszubauen und eine Galerie zu integrieren („Galerie Felix Jud“). Hierfür sollte das obere Geschoss ganz dem Kunsthandel zugesprochen werden. Weitere Vorschläge waren die Schaffung von multifunktionalen Flächen und eines Coffeeshops. Im späteren Verlauf des Gesprächs sollte diese Coffeeshop-Funktion stärker integriert werden (lesen und Kaffeetrinken „zwischen“ den Büchern).

    Eine weitere Idee war der integrierte Möbelverkauf (vom Buch bis zur Einrichtung ist alles käuflich). Ein weiterer Vorschlag dazu war auch der An- und Verkauf von antiken Möbeln.

    In der Runde wurde auch der Vorschlag unterbreitet, eine Hostel- bzw. Hotelfunktion in der Buchhandlung zu schaffen. Hierfür sollte die Schlafmöglichkeit in das Bücherregalsystem integriert werden. Als Ergänzung sollten noch spezielle Serviceangebote wie z.B. „Exklusive Gute Nacht-Geschichten“ entwickelt werden.

    Abschließend wurde vorgeschlagen, eine temporäre Wohn- und Arbeitsmöglichkeit für Schriftsteller im oberen Geschoss zu schaffen. Die Kunden der Buchhandlung Felix Jud hätten die Möglichkeit die Entstehung eines literarischen Werkes „hautnah“ mitzuerleben (inkl. privaten Lesezirkeln).

     
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